Unsere Themen in der Grundausbildung:
- Grundlagen, Theorie und Philosophie der Homöopathie.
- Techniken der Fallaufnahme (Anamnese), der Fallanalyse und der Mittelfindung (Repertorisation)
- Follow-up, Beurteilung der Heilungsverlaufes, PatientInnenführung, und – in einem späteren Stadium der Grundausbildung – auch Live-Anamnesen und Fall-Supervision
- Arzneimittelherstellung in Theorie und Praxis sowie Möglichkeiten der Verabreichung und homöopathische Gabenlehre
- Arzneimittelprüfung als Grundlage der Arzneimittelbilder (Materia medica)
- Materia-Medica-Studium verschiedener Arzneimittel (insgesamt um die 120), eingeordnet in das System von Mineral-, Pflanzen- und Tierreich
- Akutkrankheiten, chronischen Krankheiten, die Miasmenlehre nach Hahnemann, Allen u.a., einseitige Krankheiten (nach Burnett)
- Allgemeine Heilungsthemen wie Krankheit, Gesundung, Heilung, Prozessbegleitung, Sterbebegleitung und Ethikrichtlinien
- Geschichte der Heilarbeit, Medizin und Homöopathie
- unterschiedliche Lehren in der Homöopathie
Unsere Themen im Aufbaukurs:
Wichtigster Ansatz des dritten Ausbildungsjahres ist, das bereits gelernte Wissen zu vertiefen, für die eigene Praxisarbeit zu überprüfen und seine Anwendbarkeit erproben. Wir widmen uns also der konkreten Praxisarbeit – das heißt: viel Fallarbeit, Live-Anamnesen, Fallsupervision.
Circa 50 % der Unterrichtseinheiten werden der konkreten Praxisbegleitung gewidmet, in Form einer Lehrpraxis und regelmäßigen Supervisionstagen.
Unter anderem geplante Themen :
- Lehrpraxis mit Live-Anamnesen (Gudrun Barwig, HP)
- Fall-Supervision (Jutta Schwartz, HP)
- Arzneimittelforschung
- Materia Medica-Studium
- Fachfortbildungs-WE (siehe unten)
- Abschlussarbeit mit eigenem Forschungsauftrag
Neue Dimensionen der Homöopathie oder auch besondere Einflüsse können wir sowohl über das gemeinsame Arbeiten als auch über die Fachfortbildungs-Wochenenden kennen lernen. Hierzu laden wir verschiedene Gastreferentinnen ein, die als Fachfrauen besondere Schwerpunktthemen gestalten.
Fachfortbildungs-Wochenenden
- Kinder-Videofälle (Brigitte Xenia Baltscheit, HP)
- Arbeiten nach Sankaran: Videofälle (Susanne Sieben, Ärztin)
- Sexualanamnese (Maria Schäfgen; HP)
Abschluss
Abschluss des dritten Ausbildungsjahres ist die Präsentation der eigenen Jahres-Abschlussarbeit und eine schulinterne Prüfung, die sich an den Prüfungskriterien der Qualitätskonferenz des BKHD bzw der Stiftung Homöopathiezertifikat orientiert. Nach drei Jahren Ausbildung und entsprechend nachgewiesener Hausarbeit/ Falleinreichungen ist es möglich, sich dort zu einer Prüfung anzumelden, um ein „Qualitätszertifikat Homöopathie“ zu erwerben.
Ausbildungsziel
Ziel der Grundausbildung ist es, ein solide Kenntnisse und eine gewisse Anwendungssicherheit zu vermitteln, so dass die klassische Homöopathie in der Heilarbeit eingesetzt werden kann. Eine schulinterne Prüfung am Ende ermöglicht es den Teilnehmerinnen zu überprüfen, inwieweit sich ihre Kenntnisse gefestigt haben.
Ziel des Aufbaukurses ist es, die Kursteilnehmerinnen ein weiteres Stück auf ihrem homöopathischen Weg zu begleiten, das schon gelernte Wissen zu intensivieren und ihren Blick darüber hinaus zu erweitern. Über viele Praxis- und Supervisionseinheiten werden die Kursteilnehmerinnen fundiert „von der Theorie in die Praxis“ auf ihrem homöopathischen Weg begleitet.
Nach dem dritten Jahr:
- Ein Powerkurs zur Prüfungsvorbereitung bei den Verbänden (BKHD, VKHD) kann bei Interesse angeschlossen werden.
- Im Anschluss an die dreijährige Ausbildung gibt es die Möglichkeit gemeinsam eine Lehrpraxis aufzubauen.
- Fortlaufende Supervisionsgruppen praxisbegleitend sind geplant.
- Beim Finden einer Assistenzstelle in einer Homöopathiepraxis sind wir gerne behilflich!
- Existenzgründungskurse für eine Praxisgründung können wir bei www.geldundrosen.de oder www.lachesis.de empfehlen.

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