Exkursion nach Thüringen am 8.6.08
Im phantastischen Thüringer Wald, der noch eine große Pflanzenvielfalt aufweist, machten wir uns – gemeinschaftlich mit den Lachesis-Frauen, unter Anleitung von den beiden Heilpraktikerinnen und Kräuterfrauen Carmen Hertle und Sylvia Winzer – auf den Weg um den Pflanzenwesen auf die Spur zu kommen.
Wie sehen eigentlich die Pflanzen aus, die wir in der Homöopathie verordnen? Wo wachsen sie? Wie zeigen sie sich? Wie fühlen sie sich an? Wie schmecken sie? Was haben sie uns mitzuteilen?
In den Fußstapfen der historischen Buckelapotheker und Kräuterweiblein fühlten wir uns schon gleich besonders inspiriert – und im Olitätenmuseums konnten wir dann ehrfürchtig die alten phytotherapeutischen Elixiere und Geister besichtigen und prüfen.
Eine sehr reiche Nachlese hatten wir im Anschluss zu recherchieren. Welche von den gefundenen Pflanzen zeigt sich in der Homöopathie, welche muss noch erforscht werden?
Hier eine Auswahl unsere Funde – rot haben wir in der Materia Medica gesichtet – grün muss noch geprüft werden (welche fühlt sich berufen?!):
Storchenschnabel – Geranium maculatum |
Huflattich – Tussilago Wegerich – Plantago Mauerpfeffer – Sedum acre Holunder – Sambucus Wacholder – Juniperus Färberginster – Ginista tinctoria Fingerhut – Digitalis Rotklee – Trifolium pratensis Schachtelhalm – Equisetum Gänseblümchen – Bellis perennis Mariendistel – Carduus marianus |
Goldrute – Solidago virgaurea Johanniskraut – Hypericum Hahnenfuß – Ranunculus bulbosus Zaunwicke – Vicia sepium Weißdorn – Crataegus Schlangenknöterich – Polygonum Sauerampfer – Rumex Gamander – Teucrium scorodonica |

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